Es ging um Leben und Tod

Ethis im politischen Café

Am 6. Oktober 2021 waren drei Mutige aus der Ethikgruppe der 5HLA beim politischen Café zum Thema „Reden über den Tod“ in der VHS Alsergrund. Die Gäste waren eine Psychologin mit Schwerpunkt Trauerbegleitung, ein Historiker, der die Geschichten älterer Menschen sammelt und die Organisatorin des Festivals Memento Mori. Und wir selber – denn im politischen Café reden alle Anwesenden mit. 
 
Die Veranstaltung war „… ganz anders als erwartet, da ich mir sie trauriger vorgestellt habe. Es wurde sehr professionell über den Tod gesprochen. Die Themen ‚Sterbehilfe‘ und ‚der perfekte Tod‘ haben mich definitiv zum Nachdenken gebracht. Auch die Aussage, dass wir nichts falsch machen können, wenn wir jemanden nach einem Verlust ansprechen wollen, wie es ihm derzeit geht. Denn viele Menschen haben Angst davor, dass sie die Person noch mehr verletzen können.“ Katharina Radil
 
„Ich fand … spannend, dass man in Österreich nicht wirklich über den Tod sprechen ‚darf‘  (…) und dass es in anderen Ländern (in den Niederlanden z. B.) eigene Bücher über das Thema gibt, und wie man damit umgeht.“  Melissa Kieweg
 
„Was ich an dem Abend sehr interessant fand, war die Nachfrage nach dem guten Leben und dass man am Sterbebett erzählen würde, was man alles erreicht hat, bzw. welche schönen Momente man erlebt hat. Wir Menschen wollen, dass uns zugehört wird und das kann schon viel bewirken. Dazu passend hat mir das Zitat ‚Trauer ist das Glück, geliebt zu haben‘ gut gefallen.“ Camilla Novotny